Liberating Gelsenkirchen

Der lange Weg zum 10. April 1945

Care-Pakete und Lebensmittelmarken

Bereits während des Zweiten Weltkrieges wurden an die Bevölkerung Lebensmittel-, Kleider- und auch Reifenkarten ausgegeben. Dies diente dazu Rohstoffe und Grundnahrungsmittel für die Kriegswirtschaft frei zu halten, jedoch gleichermaßem jedem Bürger ein Stückchen vom Kuchen abhaben zu lassen.

Mit Kriegsende war vielerorts die Versorgungslage dramatisch und so begannen zunächst die westalliierten Truppen nicht benötigte Feldrationen auszugeben. Kurz darauf gründete sich in den USA die Organisation CARE, welche noch bis heute humanitäre Hilfsleistungen unternimmt.

Mit Einsetzen der neuen Bürokratie in den besetzten Gebieten wurden dann aber auch wieder Lebensmittelmarken ausgegeben.

Lebensmittelmarken

Noch bis in die 1950er Jahre waren Lebensmittelkarten Teil des täglichen Lebens. In verschiedensten Ausführungen waren sie erhältlich, um so nicht nur Lebensmittel, sondern auch andere Bereiche des täglichen Bedarfs abzudecken. So gab es neben den Kartoffelkarten zum Beispiel auch Benzin- oder Kleiderkarten.

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