Liberating Gelsenkirchen

Der lange Weg zum 10. April 1945

Fährunglück

Da in der unmittelbaren Nachkriegszeit das Material für den Wiederaufbau der Kanalbrücken fehlte, gab es zwischen Gelsenkirchen und Buer keine Fußgängerverbindung über den Rhein-Herne-Kanal. 1946 wurde daher eine Behelfs-Fähre eingerichtet. Bestehend aus zwei ehemaligen Pionierpontons (schwimmende Brückenteile) und einer Seilwinde, konnten so bis zu 80 Passagiere über den Rhein-Herne-Kanal gebracht werden.

Am 7. April 1946 kenterte die Fähre jedoch kurz nach dem Ablegen und riss dabei zwei Kinder, fünf Frauen und 14 Männer in den Tod. Die restlichen rund 60 Passagiere überlebten.

Bereits im Mai 1946 war die Fähre nach leichten Umbauten wieder im Betrieb und beförderte bis zur Fertigstellung der neuen Brücke Ende Juni 1948 rund acht Millionen Menschen.

Gedenkstein für die Toten des Fährunglücks

Dieser Gedenkstein wurde im Jahre 2016 zur Erinnerung an die 21 Toten des Fährunglückes aufgestellt. Zu finden ist der Stein direkt unterhalb der heutigen Brücke über den Rhein-Herne-Kanal.

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