Liberating Gelsenkirchen

Der lange Weg zum 10. April 1945

Währungsreform

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war die Reichsmark weiterhin das offizielle Zahlungsmittel in Deutschland. Daneben bestand jedoch in der alliierten Invasions-Währung (ebenfalls in Reichsmark) ein zweiter Satz im Umlauf befindlicher Scheine. Erst mit Einführung der D-Mark wurde die alte Währung mit den NS-Symbolen abgeschafft.

Alliiertes Invasionsgeld

Mit den alliierten Soldaten erreichten sogenannte "Military Payment Certificates" Gelsenkirchen. Mit diesem Besatzungsgeld sollten alliierte Soldaten die Möglichkeit erhalten in Deutschland Waren in der jeweiligen Landeswährung zu kaufen.

Schnell stellte sich jedoch heraus, dass quer über den westeuropäischen Kontinent, besonders Zigaretten, Schokolade und Damenstrümpfe eine wesentlich bessere und "kaufkräftigere" Währung darstellten.

 

Die Deutsche Mark

Bis 1948 war weiterhin die Reichsmark die offizielle deutsche Währung. Mit der Währungsreform vom 21. Juni 1948 wurde in Deutschland die Deutsche Mark (DM) in den westalliierten Zonen und Westberlin eingeführt. Zunächst lief diese Währung noch unter der Bezeichnung "Bank deutscher Länder". Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland änderte sich die Beschriftung der Deutschen Mark entsprechend.

Deutlich ist auf diesen frühen Scheinen noch der Einfluss der US-Dollar-Noten im Design erkennbar.

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